Vom 9. bis zum 13. März 2026 unternahmen 32 Schüler*innen des 10. Jahrgangs und die dazugehörigen Klassenlehrerinnen eine gemeinsame Abschlussfahrt in die Hauptstadt. Mit dem Bus ging es am Montagmorgen los Richtung Berlin. Gegen 14.30 Uhr erreichte die Gruppe ihr Ziel. Nach dem Einchecken und Beziehen der Zimmer im Meininger Hotel machten sich die Schüler*innen in kleinen Gruppen auf, um erste Eindrücke von der Umgebung zu sammeln. Am Abend traf sich der gesamte Jahrgang zu einem gemeinsamen Abendessen im Hotel.
Der zweite Tag begann mit einer dreistündigen Stadtführung durch Berlin. Begleitet von unserem Guide Valentin erkundeten die Schüler*innen wichtige Orte der Hauptstadt, wie beispielsweise das Brandenburger Tor und das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ein Quiz während der Führung sorgte zusätzlich für Motivation und Aufmerksamkeit. Anschließend standen zwei besondere Museen auf dem Programm: Im Disgusting Food Museum dreht sich alles um Lebensmittel, die in verschiedenen Kulturen als besonders ungewöhnlich oder „eklig“ gelten, wie zum Beispiel Käse mit lebenden Maden aus Sardinien. Ziel dieser Ausstellung der besonderen Art ist zu zeigen, dass Ekel oft kulturell geprägt ist; andererseits sollen die Besucher angeregt werden, darüber nachzudenken, was wir als „normal“ oder „ekelig“ empfinden – und warum. Im Asisi Panorama befindet sich ein riesiges 360-Grad-Panoramabild von Berlin in den 1980er Jahren, zu einer Zeit, als die Stadt noch geteilt war. Von einer Plattform aus sehen die Besucher auf der einen Seite West-Berlin mit seinem bunten Straßenleben und auf der anderen Seite den streng bewachten Grenzstreifen der DDR mit Wachtürmen und Soldaten. Licht- und Toneffekte vermitteln zusätzlich, wie der Alltag an der Mauer damals war. Den zweiten Tag ließ die Gruppe bei einem gemeinsamen Abendessen in einem indischen Restaurant ausklingen.
Am dritten Tag stand ein Besuch des Deutschen Bundestags auf dem Programm. Nach einem Vortrag auf der Plenarbühne hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, mit der Bundestagsabgeordneten des Landkreises Northeim, Karoline Otte, ins Gespräch zu kommen und Fragen zu ihrer politischen Arbeit zu stellen. Nach einem leckeren Mittagessen in der Kantine des Bundestags folgte ein Besuch des Deutschlandmuseums, das die deutsche Geschichte interaktiv erlebbar macht.
Der vierte Tag stand ganz im Zeichen von Geschichte und besonderen Erlebnissen. Zunächst besuchte die Gruppe die Ausstellung „Topographie des Terrors“, die sich mit den Täter*innen während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Danach folgte ein interaktiver Ausflug in die polaren Regionen unserer Erde: Im „Polar Experience“ erhielten die Schüler*innen spannende Einblicke in die Welt der Arktis und Antarktis. Am Abend sorgte ein Besuch im Improvisationstheater für einen unterhaltsamen Abschluss des Tages.
Am Freitag trat der Jahrgang schließlich die Rückreise an. Gegen 14.00 Uhr kam die Gruppe wieder wohlbehalten an der Oberschule an – mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erfahrungen und gemeinsamen Erinnerungen an eine abwechslungsreiche Woche in Berlin.
