Pädagogische Infos S
Schnuppertag
Viertklässler*innen aus verschiedenen Grundschulen in und um Northeim haben die Gelegenheit, die Oberschule Northeim hautnah zu erleben. Beim Schnuppertag erkunden die Kinder nicht nur das Schulgebäude, sondern tauchen auch aktiv in verschiedene Unterrichtsfächer ein.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch unseren Schulleiter, Herrn Schult, werden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt. In abwechslungsreichen, 25-minütigen Einheiten erkunden sie verschiedene Fächer und erleben praxisnahe Einblicke. Begleitet werden sie dabei von engagierten Schülerscouts aus den Jahrgängen 7 bis 9. Die Scouts helfen den jungen Gästen bei der Orientierung und beantworten zahlreiche Fragen rund um das Leben an der Oberschule.
Der Schnuppertag gibt den Viertklässlerinnen einen lebendigen Eindruck vom Schulalltag unserer Schule. Wir freuen uns in jedem Jahr, die jungen Gäste bald als neue Mitschülerinnen in unserer Schulgemeinschaft begrüßen zu dürfen!
Schulbienen
Die Oberschule Northeim beherbergt ein Bienenvolk – dank der Unterstützung durch Herrn Trolldenier, der als Imkerpate fungiert. Gemeinsam mit Herrn Trolldenier begutachten die Schüler*innen des WPK Bio den Honigraum, um festzustellen, ob alles in Ordnung ist. Zu diesem Zweck ziehen die Schüler*innen Schutzanzüge an, um sich den Bienen gefahrlos nähern zu können. So kann das wuselige Treiben der vielen Bienen aus nächster Nähe beobachtet werden.
Hier folgen noch einige Informationen, zu den Tätigkeiten eines Imkers und der Bedeutung der Bienen für unsere Natur:
Imker sind Menschen, die mit Leidenschaft Bienenvölker pflegen und Honig ernten. Die Imkerei ist eine Jahrtausende alte, traditionelle Kunst, die nicht nur köstlichen Honig hervorbringt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung von Pflanzen leistet. Imker kümmern sich um das Wohlergehen ihrer Bienen und tragen somit zum Erhalt der natürlichen Umwelt bei.
Doch wie entsteht eigentlich Honig? Zunächst sammeln die Bienen Nektar von Blumen. Diesen Nektar speichert jede Biene in ihrem Honigmagen. Zurück im Bienenstock wird der Nektar an andere Bienen übergeben, die den Nektar kauen und mit Enzymen vermischen. Dann wird der Nektarbrei in die Waben abgegeben, wo er durch Ventilation und Verdunstung zu Honig wird. Schließlich versiegeln die Bienen die Waben mit Wachs, um den Honig zu schützen. Der Imker erntet den Honig, indem er die Waben aus dem Bienenstock entnimmt, sie von den Bienen befreit und den Honig herauspresst oder herausschleudert. Der so gewonnene Honig wird anschließend gesiebt und in Gläser abgefüllt.
Leider nehmen die natürlichen Lebensräume der Biene drastisch ab, so dass es immer weniger Honigbienen gibt. Das Aussterben der Bienen hätte schwerwiegende Folgen für die Umwelt und die Nahrungsmittelproduktion, da Bienen eine entscheidende Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen spielen. Ohne Bienen würden viele Pflanzen nicht fruchten, was zu einem drastischen Rückgang der Ernteerträge führen würde. Dies hätte weitreichende Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung und die Landwirtschaft. Auch die biologische Vielfalt wäre in Gefahr, da viele von Bienen bestäubte Pflanzen die Nahrungsgrundlage vieler Tierarten bilden. Das Verschwinden der Bienen könnte einen Dominoeffekt auslösen, der das Gleichgewicht der Natur ernsthaft gefährdet.
Schulbuchausleihe
Trotz zunehmender Digitalisierung – ab Klasse 7 arbeiten alle Schüler*innen der Oberschule vorwiegend mit iPads – kommen wir dennoch an Schulbüchern nicht vorbei. Die Verwaltung und Ausgabe erfolgt durch Frau Solden und Herrn Dörflinger. Schülerteams aus unterschiedlichen Jahrgängen unterstützen die Lehrkräfte in der Schulbuchausleihe.
Schulhunde
Seit 2023 bekommen unsere Schüler*innen nun schon tierische Unterstützung. Als ausgebildete Schulhunde motivieren Panda und Aroa die Schüler*innen im Unterricht und helfen ihnen, sich zu konzentrieren. Sei es im regulären Unterricht oder in der Schulhund-AG: Schon der Anblick, aber erst recht das Streicheln eines Hundes reduziert Stress und senkt nachweislich den Blutdruck. Außerdem fördert die Anwesenheit eines Hundes die kognitiven Fähigkeiten und spendet Trost, wenn mal etwas schiefgeht.
Panda und Aroa werden aktiv in den Unterricht einbezogen, so können sie beispielsweise bei Vokabelübungen am Glücksrad drehen oder für Matheaufgaben einen großen Schaumstoffwürfel werfen. Beliebt sind zudem die Kuscheleinheiten. Ganz vorsichtig und rücksichtsvoll gehen die Schüler*innen mit den Hunden um, was zu einem ruhigeren Klassenklima beiträgt.
Schulordnung
In der Oberschule Northeim kommen jeden Tag viele einzigartige Menschen zusammen, denen wir einen erfolgreichen Schulbesuch in angenehmer Lern- und Arbeitsatmosphäre ermöglichen. Damit sich jede/r Beteiligte in unserer Schulgemeinschaft wohlfühlt, ist unser Zusammenleben gekennzeichnet durch gegenseitige Rücksichtnahme, Respekt, Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung. Ein harmonisches Zusammenleben kann aber nur gelingen, wenn sich jede/r Einzelne an die Regeln der Oberschule Northeim hält und somit die Bereitschaft zeigt, sich in unsere Gemeinschaft einzufügen. Gegen diese Regeln unserer Gemeinschaft verstößt, wer Rechte in Anspruch nimmt, ohne Pflichten zu übernehmen.
Wir haben gemeinsam mit Lehrkräften und Schüler*innen der Oberschule Northeim die nachfolgende Schulordnung erstellt. Zu Beginn der Schulzeit werden alle Schüler*innen und Erziehungsberechtigte über die geltende Schulordnung informiert. Alle Beteiligten verpflichten sich damit zur Einhaltung unserer Schulordnung bzw. zur Unterstützung der Lehrkräfte hinsichtlich der Durchsetzung.
Schulsportassistenten
Die Ausbildung zur Schulsportassistenz soll die Schüler*innen der Jahrgänge 7 und 8 befähigen, im Sportunterricht Verantwortung zu übernehmen. Helfend, mitgestaltend, planend und organisierend gilt es, die Leitungsfunktion zu nutzen, um passende Bewegungs- und Sportangebote zu erstellen und zu begleiten.
Einige wichtige Aufgabenbereiche im Überblick:
1. Helfer*innen bei den Bundesjugendspielen
2. Organisation von Schulturnieren wie ,,Jugend trainiert für Olympia“
3. Betreuung der Pausenspielausleihe von den Osterferien bis zu den Herbstferien
4. Einsatz im Sockensport von den Herbstferien bis zu den Osterferien.
Schulvorstand
Im Schulvorstand arbeitet unser Schulleiter mit gewählten Vertreter*innen der Lehrkräfte, der Erziehungsberechtigten sowie der Schüler*innen zusammen, um die Arbeit in der Schule kontinuierlich zu verbessern.
Der Schulvorstand entscheidet über …
- die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten Entscheidungsspielräume.
- den Plan zur Verwendung der Haushaltsmittel und die Entlastung des Schulleiters.
- die Ausgestaltung der Stundentafel.
- Grundsätze für die Durchführung von Projektwochen, Werbung und Sponsoring.
Sockensport
Nach den Herbstferien findet in jeder 2. großen Pause der Sockensport statt. Hierbei gehen die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen zusammen mit den Schulsportassistenten während der Pausen in die Sporthalle, um sich dort zu bewegen. Hierfür benötigen sie lediglich den Sockensportausweis und ein paar bequeme Socken.
Sozialtraining
Sozialtraining ist ein Programm zur Förderung sozialer Kompetenzen, das Kindern und Jugendlichen hilft, soziale Fähigkeiten zu entwickeln, sich in Gruppen besser zurechtzufinden und Konflikte konstruktiv zu lösen. Es umfasst Übungen, Rollenspiele und praktische Aktivitäten, um die soziale Wahrnehmung, Empathie, Kooperationsbereitschaft und den Umgang mit Frustration zu stärken und das Selbstbewusstsein zu fördern.
Das Sozialtraining findet in der Klassenzeit statt. Folgende Kompetenzen werden gefördert:
- Prosoziales Verhalten: Empathie, Lob, Teilhabe
- Stimmungsregulation und Konfliktbewältigung
- Anpassung und Leistungsfähigkeit
- Kooperationsbereitschaft
Das Sozialtraining trägt entscheidend zur Stärkung des Selbstbewusstseins unserer Schüler*innen bei.
Schulelternrat
Die Mitwirkungsrechte der Erziehungsberechtigten werden auf Klassenebene durch die Klassenelternschaft und auf Schulebene durch den Schulelternrat wahrgenommen.
Von den Elternvertretungen können alle schulischen Fragen erörtert werden. Sie sind zudem von der Schulleitung, dem Schulvorstand oder der zuständigen Konferenz vor grundsätzlichen Entscheidungen, vor allem über die Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, zu hören. Schulleitungen und Lehrkräfte haben den Elternvertretungen die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
Die Mitwirkung der Elternvertretungen begründet allerdings kein Recht auf Mitbestimmung, sondern beschränkt sich auf die Wahrnehmung von Erörterungs-, Anhörungs- und Informationsrechten. In die Entscheidungsprozesse der Schule sind die die Erziehungsberechtigten durch ihre für den Schulvorstand und die Konferenzen gewählten Vertreter*innen eingebunden.
Die Elternvertretungen sind in ihrer Arbeit unabhängig. Schulleitungen und Schulbehörden haben die Elternvertretungen bei der Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Aufgaben zu unterstützen. Sie haben jedoch keine Aufsichtsbefugnisse und kein Weisungsrecht. Eingriffe in die Arbeit der Elternvertretungen sind daher unzulässig. Insbesondere sind Schulleitungen nicht berechtigt, offenkundig an den Schulelternrat gerichtete Briefe zu öffnen, Post nicht rechtzeitig auszuhändigen oder herausgehende Schreiben zu kontrollieren.